
alponom

Beschreibung "Transformation"
Die Alphorn-Paare schichten über mehrere Minuten hinweg Partialtöne von F – Oktave, Quinte, Terz – übereinander und erzeugen langsam einen flirrenden F-Dur-Klang. Im Mittelteil setzen dann die Meerschnecken mit obertonfremden Tönen und rhythmischen Motiven ein, die das Klanggebilde langsam in die Ges-Tonalität mutieren lassen. Dort mündet das Stück, wieder in geschlossener Alphorn-Besetzung, in einen erhöhten Einklang, und endet schliesslich in Basstönen.
Ein Wechselspiel zwischen Reinheit und Unschärfe, das den Schlüssel zu Streiffs Stück bildet. «Daraus entsteht viel Emotionalität – solange alles ausgewogen ist.» In «Transformation» soll das sinnliche Erlebnis in den Vordergrund rücken. «Man kann übers genaue, lange Hinhören tief in die Klänge eintauchen».
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